
Gartenumgestaltung in zwei Etappen
Dieses Projekt umfasste zwei Etappen. In der ersten Etappe haben wir den Eingangsbereich und die Umgebung des Hauses nachhaltig umgestaltet. Die vorhandene Kiesfläche wurde optimiert, indem wir den Vlies entfernten und einen Feinanteil ergänzten. So entstand ein wertvoller Magerstandort, auf dem Wildstauden wie Natternkopf, Gold-Aster, Weidenröschen, Thymian und verschiedene Enzianarten gedeihen.
Ergänzend pflanzten wir Wildsträucher wie Wildrosen, Vogelbeere, Faulbaum und Kreuzdorn. Im Bereich der Wohnzimmerfenster sorgen Schattenstauden für ein angenehmes Mikroklima. Trockenmauern aus Jurakalk-Recyclingsteinen bieten Lebensraum für Eidechsen, Salamander und Weinbergschnecken, während das „Kaminholzregal“ als Sichtschutz und Rückzugsort für Spinnen, Wildbienen und Käfer dient.
In der 2. Bauetappe stand die Terrassierung mit einer Trockenmauer, einem Sitzplatz, einem Wasserbecken und der Bepflanzung im Vordergrund. Aufgrund der Anpassung des Terrains an den natürlichen Verlauf ergab sich ein richtiges "Gartenzimmer". Für den nötigen Schatten sorgt ein Apfelbaum.
Angepflanzt wurden Wildrosen, Wildstauden wie Naternkopf, Färberkamille, Blutweiderrich, Weidenröschen, ausdauernder Lein und Wildlauch. Im Teich lassen sich Blutaugen, Blutweiderich, Sumpf-Wolfsmilch, Sumpf-Dotterblumen und Sumpf-Schwertlilien finden. - Dieser Garten ist ein richtiges Insektenbuffet!
Mit diesem Projekt haben wir eine nachhaltige und lebenswerte Umgebung geschaffen.
Fotos: Rolf Amiet
Unser Konzept
Vorher
Die bestehenden Schotterbeete sowie der Steingarten, die auf einem darunterliegenden Vlies angelegt wurden, sowie das großflächige Holzdeck rund ums Haus boten so gut wie keinen Lebensraum. Die Auftraggeberschaft wollte diesen Umstand ändern und mehr Lebensräume für heimische Pflanzen-, Tier- und Insektenarten schaffen.